Philosophie

Wer viel kuschelt genießt viele Vorteile. Es fühlt sich gut an, stärkt den Körper und die Psyche.

Uns geht es allerdings noch um etwas anderes: Kuscheln ist in unserer Gesellschaft teilweise noch ein Tabu. Es wird häufig in Verbindung mit Sex gebracht und als eine sehr intime Angelegenheit behandelt. Wir wünschen uns eine Umgebung, in der wir hemmungslos kuscheln können wenn wir das brauchen und es uns gut tut. Es sollte im Alltag ganz normal vorkommen und nicht in bestimmte Ecken abgedrängt werden. Bis dahin liegt noch viel Aufklärungsarbeit vor uns.

In dem Sinn wünschen wir euch viel Spass beim Lesen und Informieren.

Medienberichte über die Kuschel Kiste

Über die Kuschel Kiste gibt es schon einige Artikel!
Professionelles Kuscheln als Beruf auf bento.de.

Verrückte Berufe, unter anderem professioneller Kuschler auf focus.

Kuschelberuf im WIENER.

Die Kuschel Kiste im Frühstücksfernsehen auf SAT1.

Die Kuschel Kiste im Radio bei fm4 Auf Laut.

Die Kuschel Kiste bei der Bunten zu Gast. Teil 1 + Teil 2.

Bericht über Elisa Meyer bei barbara. „Schmusen ist ihr Job“.

 

Kuscheln im Kontext

Was bedeutet Körperkontakt?

Wieso ist Körperkontakt für Menschen so wichtig? In unserer heutigen Gesellschaft herrscht „chronische Berührungsarmut“, so Uwe Hartmann, Professor für Sexualmedizin. Das schadet auf vielen Ebenen unserer Gesundheit. Hierzu mehr aus dem Artikel von Birgit Herden in der Zeit.

Artikel aus der Zeit.

Auf ARD gibt es eine fantastische Doku zum Thema Berührung. Kuschelparty, Berührung in der Pflege, Milka, die Berührerin und Dr Grunwald in einem Video. Bisher mein Lieblingsvideo!

Regisseur Kun Chang hat eine legendäre Dokumentation über den Tastsinn gedreht:

Touch – The Forgotten Sense from Kun Chang on Vimeo.

Es gibt auch bereits einige TED Talks zum Thema Berührung:

Helena Backlund Wasling.

Janet Courtney.

Berührungsmangel

Der Mangel an Berührung kann schwere Folgen haben.

Darüber schreibt zum Beispiel Phillip Kienzl auf ze.tt.

Über den Berührungmangel in diePresse.

Genialer Artikel in der taz über die „unterkuschelte Gesellschaft“.

Besonders Männer leider in unserer Gesellschaft unter Berührungsisolation. Hier ein Artikel darüber.

 

 

Therapeutische Anwendung

Die zwischenmenschliche Berührung kann so heilsam sein, dass sie sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.

Wikipedia Artikel zu „Festhaltetherapie“.

Berührung wirkt schmerzlindernd, kann und sollte also in Krankenhäusern usw. angewendet werden! Die Süddeutsche Zeitung hat dazu ein Video veröffentlicht.

In Krankenhäusern kann zum Beispiel „therapeutic touch“ angewendet werden. Auch Prof. Grunwald spricht hier in diesem Artikel darüber. Kann Berührung also heilen? Ja, sie kann.

Die Bedeutung von Berührung für Frühchen wir hier in diesem Video gezeigt.

 

Biologische Hintergründe

Wer sich näher über die Zusammenhänge zwischen Berührung und Gesundheit und psychischem Wohlergehen informieren will, dem seien diese Texte empfohlen:

Artikel: „the power of touch“

Buch: „touch. The power of human connection.“ 

 

Kuschelparties

Es gibt eine große Bewegung, die Kuschelparties organisiert. Bei diesen Parties trifft sich eine Gruppe von Menschen in einem geschützten Raum, in dem sie mit miteinander Körperkontakt aufnehmen können.

Wikipedia Artikel zu Kuschelpartys.

Kuschelparties aus Amerika.

Ableger gibt es nun auch in Europa, zum Beispiel in Berlin:

Hier die offizielle Website der Kuschelpartybewegung aus Berlin.

 

Professionelle Kuschler

Aus den Kuschelparties ist wohl die Idee entstanden, Kuscheln auch professionell anzubieten. Hier ist die USA wieder ein Vorreiter.

Eine Dokumentation auf Buzzfeed:.

Film: Cuddle. A documentary:

Dokumentation von Surrey 604 über professionelle Kuschler in den USA.

Interessanter und sehr ausführlicher Bericht über das Cuddling Business in den USA, besonders über die Organisation „The Snuggle Buddies“, aber auch viele ander Aspekte, zum Beispiel über männliche Kuschler.

Professionelle Kuschler als vorurteilsfreier Freund auf Houston Press.

Kuscheln hilft auch gegen Trump, so zumindest Rolling Stone.

Hier ein Kurzfilm über den Cuddle Buddy.