Die Kuschel Kiste
Der Kuschel-Service in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz

Wirkung von Kuscheltieren
In diesem Beitrag berichtet eine Klientin von der Wirkung von ihren Kuscheltieren, wie sie ihr geholfen haben.
„Kuscheltiere gegen Stress für Erwachsene sollte normaler werden und uns in öffentlichen Bereichen helfen. Wenn etwas zu stressig ist und wir alleine unter fremden sind, ist es sehr hilfreich etwas von zuhause dabei zu haben, zum drücken und riechen. Auch auf einer Reise ganz gut. Wir müssen nicht auf etwas verzichten, das uns eigentlich gut tut und glücklich macht. So viele von uns haben vieles durch gemacht und sich wieder in eine sichere kindliche Gefühlslage zurück zu versetzten, hilft besser mit Stress umzugehen.
Damals im Frühling 2024 sah ich ein Kuromi Kuscheltier zufällig im Urlaub und es kam so eine Freude hoch, ich musste den ganzen Tag daran denken, als hätte ich Hunger nach irgendwas. Ein paar Tage später bestellte ich mit ein noch größeres Kuromi Kuscheltier und es gefiel mir sehr, es ließ sich so gut umarmen. Ich nannte es Schnuti weil es eine süße Schnute hat, so sagt man es hier in Norddeutschland für süße Gesichter. Ein paar Tage später wurde ich mit einem Virus sehr schwer krank und hatte große Angst. Ich war alleine und wusste nicht was passiert, ich drückte Schnuti fest an mich und hoffte das zu überstehen. Noch viele Wochen danach ging es mir schlecht. Ich nahm Schnuti mit in eine Klinik um mich sicherer zu fühlen, ich war ziemlich isoliert innerlich und es fiel mir schwer, Menschen in die Augen zu schauen. Ich war sehr müde und Schnuti eignete sich gut als Kissen im Arm, es war wie eine wärmende schützende Schicht an mir. Schnuti nahm natürlich viel Aufmerksamkeit auf sich und wurde hier und da auch mal von jemanden gekuschelt. Ein paar Wochen später bekamen wir eine Liste mit positiven Aktivitäten auf der auch kuscheln drauf stand, ich denke mal da hat Schnuti guten Eindruck gemacht und ich freue mich dass ich so eine wichtige Message verteilen konnte.
Nach dem Aufenhalt in der Klinik war ich viel mit meinen Eltern unterwegs zum Camping. Schnuti diente mir als Kissen auf dem ich fast den ganzen Tag lag, wie so eine Art Schwamm, der den Stress aufsaugt. Ich hatte noch viel Angst durch die Virusinfektion und das emotional isoliert sein. Man kann es vergleichen mit dem Überlebensmodus, kaum etwas tun und einfach hoffen mit dem schwimmenden Kuscheltier eines Tages wieder Land zu finden. Und an Land eine Schatzkarte aufzuheben mit dem Weg zurück ins Leben. Wieder normales Essen, Menschen die mir helfen, Ruhe und Schutz. Genau das werde ich tun! Schnuti hat mir die Ruhe gegeben die ich 1,5 Jahre brauchte und mich am Leben gehalten.“


Auch ich (58) habe seit ca. 2 Jahren ein Kuscheltier, einen Esel, den ich Eselchen nenne. Ich habe es von meiner Tochter übernommen, die es allerdings nie als Kuscheltier benutzt hat. Eselchen nehme ich oft zum einschlafen. Ich genieße sein weiches und an meiner Haut warmes Fell. Ich komme damit besser zur Ruhe und kann dadurch schnellereinschlafen. Nachts, wenn ich manchmal wach werde, nehme ich ihn auch zum wieder einschlafen.
Schön zu lesen, dass es auch anderen Erwachsenen guttut.
Da ich liebend gerne kuschel, ist Eselchen mein Kuschelpartner, wenn mein menschlicher Kuschelpartner nicht da ist.