Für Elisa selbst habe ich mich entschieden, da sie die Kuschelkiste gegründet hat.
Nun stand ich da, diese Kuschlerin empfing mich freundlich, und ich dachte mir: Nö, absolut keine Lust drauf.
Elisa nahm mir dann in langsamen Schritten die Nervosität und begann dann mit dem eigentlichen Grund, warum ich da war!
Ich empfand die erste Kuschelstunde als sehr schrecklich und unangenehm, da ich auch nicht der klassische Klient war, der zu einer Kuschelstunde kommt, weil er einsam ist! In einem nicht nennenswerten Kreis in hoher Position musste ich vielen Dingen gerecht werden; zugleich stand ich unter enormer Anspannung in Kombination mit extremem Druck! Elisa selbst stellte aufgrund meines Erscheinungsbildes fest, wo ich herkomme, und hatte diesbezüglich keine Berührungsängste oder verurteilte es! Ich stellte nun fest, dass sich die Anspannung ein wenig löste und buchte mir nun weitere Termine, da ich feststellte, dass ich dennoch standhalten und im Kopf immer klarer wurde!Zu dieser Zeit habe ich scheinbar verwechselt, wofür diese Therapieform eigentlich gedacht ist und warum man sich hierfür einen Termin buchen sollte!
Irgendwann stellte ich fest, dass eine einzige Berührung mich komplett zerstören kann, und zugleich wusste ich, wo genau dieses Gefühl herkam.
Ich stellte nun fest, dass ich hier viele schlimme Dinge, die ich so erlebt habe, verarbeiten oder besser damit umgehen kann.
Also buchte ich mir weitere Termine und erhöhte dann auch die Kuschelzeit. Elisa selbst gab mir als Therapeutin zu verstehen, dass Schwäche etwas Normales und Menschliches ist und nichts Schlimmes ist. Auf meinem Weg liegen nun 14,5 Monate, die anstrengend, schmerzhaft, zerstörend, heilend und sehr befreiend waren. Mit den richtigen Leuten und der Berührungstherapie schaffte ich es dann, diesen Kreis zu verlassen.Hierbei waren es nicht die Gespräche während der Session, sondern der Mechanismus zwischen Gesprächen mit Freunden und Berührungen! Elisa selbst ist eine sehr freundliche und einfühlsame Therapeutin, die sich der Geschwindigkeit ihrer Klienten anpasst und nicht für Überforderung sorgt. Im Gegenteil, sie baute Nähe und Vertrauen Stück für Stück auf!
Vertrauen und Nähe in Bezug auf ein gesundes und zweckgemäßes therapeutisches Verhältnis! Wie das aktive Kuscheln mit Elisa ist, kann ich persönlich nicht niederlegen, da ich nie aktiv mit ihr gekuschelt habe. Im späteren Teil stellte ich fest, dass mein Weg lang sein wird und ich mit Distanz und Abstand nur diesen Weg und dessen Blockaden so perfekt und zweckgemäß gehen kann. So ziemlich am Ende der Therapie angekommen und auch während dieser Zeit viel mitgenommen und gelernt, kann ich sagen, dass es den Menschen viel einbringen kann.Elisa ihre Berührungen nahm ich immer als zärtlich, liebevoll und zweckgemäß wahr! Der Erfahrungsbericht dient als Inspiration für Menschen, die in der gleichen Situation sind, und der Wertschätzung der bisher therapeutisch geleisteten Arbeit.

